Weingut Fries

Spitzenweine aus Terrassenlagen

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Die Lagenphilosophie

In der Klassifikation unserer Weine verzichten wir mit dem Jahrgang 2002 bei den trockenen Weinen bewusst auf die bisherigen Begriffe Spät- und Auslese. Wir folgen dabei der zunehmenden Erkenntnis über die Bedeutung der Herkunft; von Lage und Boden der Reben – eben des Terroirs. Die Umsetzung basiert auf der 1802 von Napoleon initiierten Lagenklassifikation, bei der mit ungewöhnlicher Akribie alle Weinberge Frankreichs und 1868 auch die in Preußen bonitiert wurden.

Wegen der Bedeutung des Terroirs unserer Terrassenlagen, die zur Güteklasse II der Gruppe hervorragender Weinberge gezählt werden, heben wir diese Weine mit der Bezeichnung Apollo-Terrassen hervor. Diese Selektion ist unsere Große Lage. Der Spitzengruppe der Güteklasse I mit ca. 1 % der heutigen Anbaufläche werden Winninger Uhlen und Winninger Röttgen zugeordnet. Weine daraus sind unsere Erste Große Lage.

Jedoch nur, wenn die Trauben dieser beiden Kategorien optimal ausgereift sind, und die Weine den individuellen Charakter der Schieferterrassen verkörpern, werden wir diese zwei Spitzenweinsegmente in Anlehnung an die romanische Klassifikation als die Crus bzw. Premiers Crus unseres Weingutes positionieren, und schlicht als Qualitätswein bezeichnen. Die Prädikate Spätlese, Auslese etc. behalten wir uns für unsere fruchtig-mild oder edelsüß ausgebauten Weine vor.