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Unsere Anbaufläche beträgt 6,2 ha.

Ehrenpreis der Landwirtschaftskammer 1995
Staatsehrenpreis 1995
Staatsehrenpreis 1996
Staatsehrenpreis 1997
Staatsehrenpreis 2001
Staatsehrenpreis 2004
Das Barrique ist ein kleines Eichenholzfaß mit 225 Litern Inhalt. Ursprünglich stammt dieser Faßtyp aus Bordeaux. Dort wurde er im Mittelalter eingeführt. Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet Barrique allgemein den Ausbau des Weins in kleinen neuen Eichenfässern. Diese Art des Ausbaus beeinflußt den Stil und Charakter des Weines. Die Lagerung im Barrique reichert den Wein mit zusätzlichen Tanninen an und verändert den Reifungsprozeß.
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Die Farbe des Weins entsteht vor allem durch Pigmente, die in ganz unterschiedlicher Konzentration besonders in den Schalen der Trauben vorkommen. Besonders ausgeprägt sind sie beim Rotwein. Weißwein hingegen besitzt kaum Pigmente. Hier sind es vor allem Phenole, die die Farbe des Weins bestimmen.
Die Farbe eines Weines gibt vor allem Aufschluß über Rebsorte, Ausbau, Qualität und Alter des Weins. Beim Weißwein sind grüne Reflexe in der Regel ein Zeichen für jungen Wein, beim Rotwein dagegen ein blauvioletter Farbton. Beim Altern bekommen Weine meist zusätzliche Brauntöne. Weißweine werden gold- bis bernsteinfarben, Rotweine hingegen ziegel- bis braunrot mit orangefarbenen Reflexen.
Gärung: Durch Hefen unter Sauerstoffabschluß vollzogene Umsetzung von Zucker in Alkohol.
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Dabei entstehen große Mengen von Kohlendioxid. Grundsätzlich gilt: Je langsamer die Gärung verläuft, umso mehr Aroma- und Bukettstoffe bleiben dem Wein erhalten. Viele dieser wichtigen, aber leicht flüchtigen Aromen werden sonst mit dem Kohlendioxid ausgetrieben und sind für den späteren Wein verloren. Durch eine Most- bzw. Weinkühlung können wir in unserem Weingut eine gezügelte Gärung gewährleisten und somit die Fülle wichtiger Inhaltsstoffe im Wein sichern.
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Maischen: Einweichen fester Stoffe in Flüssigkeit.
Bei der Herstellung von Rosé- und Rotwein dient das Verfahren dazu, während der alkoholischen Gärung Farbstoffe und Phenole aus den Schalen der Trauben im Saft zu lösen.
Weißwein benötigt in der Regel keine Farbextraktion und kein zusätzliches Tannin.
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Phenole: Gruppe chemischer Verbindungen um den Baustein Phenol.
Phenole kommen in Trauben vor. Besonders konzentriert sind sie in Schalen, Stielen und Kernen roter Trauben. Zu den Phenolen zählen Tannine und die meisten Aromen, die den Duft und Geschmack des Weines bestimmen. Durch das Maischen gelangen besonders viele Phenole in den Wein.
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Tannin: Gerbsäuren im Wein.
Sie spielen beim Altern von Weinen eine wichtige Rolle. Vor allem junger Rotwein (und auch Tee) enthält hohe Mengen an Tanninen. Sie verursachen im Mund ein charakteristisches Gefühl von Trockenheit.
Tannine stammen aus den Stielen, Kernen und Schalen der Traube, insbesondere bei Rotweinen. Sie gelangen beim Maischen in den Traubensaft. Zusätzliche Tannine nimmt der Wein aber auch aus dem Holz der Fässer auf. Dies wird gezielt eingesetzt beim Ausbau des Weines im Barrique.
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Holzfässer gehören zweifellos zur Geschichte des Weines. Im zweiten und dritten Jahrhundert nach Christus ersetzten sie die Weingefäße aus Ton. Holzfässer sind, verglichen mit Ton und Keramik, leichter zu lagern, bequemer zu handhaben und beim Transport stabiler. Außerdem fanden die Winzer schnell heraus, dass der Wein in Holzfässern einen feineren Geschmack entwickelte.
Die Fässer wurden zunächst aus Kastanie, später vor allem aus Eiche hergestellt. Sie dienten dem Transport und der Lagerung. Im 17. Jahrhundert bagann man, den Wein auch in Fässern reifen zu lassen. Dieser Prozess zwischen Fermentierung und Abfüllung macht ihn klarer, seine Eigenheiten werden ausgeprägter. Warum ist das so? Weil das Holz Sauerstoff eindringen lässt durch die Dauben, also die Seitenbretter, und das Spundloch - langsam, gleichmäßig und geduldig. Sauerstoff bewirkt, dass sich die Teilchen der Gerbsäure zu Riesenmolekülen zusammensetzen (man spricht hier von Polymerisation der Tannine). Das schenkt dem Wein einen weichen, "körperreichen" Geschmack. Weil der Wein so langsam durchlüftet wird, stabilisiert sich die Farbe. Deshalb dunkeln Rotweine zu einem tiefen Purpur.
Darauf Einfluß hat natürlich insbesondere die Holzsorte. Jedes Holz gibt dem Wein eine eigene, ganz bestimmte Mischung von Aromen. Dazu gehören: Spuren von jungem, grünem Holz, Kokosnuss, Vanille, geröstete Mandeln und Gewürze. Eichenholz ist besonders beliebt. Es liefert 50 bis 60 Milligramm Tannine, also Gerbsäure, pro Liter Wein. Diese Dosis beeinflusst den Rotwein weniger, da dieser ohnehin reich an Molekülen dieser Sorte ist, den Weißwein hingegen stärker. Sie verändert seinen Geschmack und gibt ihm eine würzige Note.
Holz sollte den Wein niemals dominieren. Seine Berufung besteht darin, im Hintergrund zu verschwinden. Wie eine Zutat beim Kochen, die die Soße abrundet, aber auf keinen Fall durchschmeckt. Die Qualität des Holzes hängt nicht nur von der Erde ab, in der es wächst, sondern auch von der Wachstumsgeschwindigkeit. Sie bestimmt die chemische Zusammensetzung des Holzes und die Feinheit seiner Fasern. Holz das schnell wächst, enthält viele Tannine, hat aber Schwächen im Aroma und in der Struktur. Für langsames Wachsen gilt das Gegenteil.
Fehlt noch der letzte Schliff des Küfers, des Fassmachers. Er röstet das Holz vor der Verarbeitung, damit es biegsamer wird - und um die aromatischen Eigenschaften zu regulieren.
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